Calliope mini - Spaß durch Programmieren

Ausgabe über einen PIN

Ziel: Am PIN 1 wird eine LED angeschlossen und deren Helligkeit von Aus bis zur maximalen Helligkeit langsam erhöt.

Analoger Ausgang

Ein PIN kann nicht nur für Eingaben verwendet werden, er kann auch Spannungswerte ausgeben. Damit lässt sich die Helligkeit einer angeschlossenen LED steuern.

Die Spannung zwischen einem PIN und dem Minusanschluss kann in 1024 Schritten zwischen 0V und 3,3V geregelt werden.

Aufgabe: Schließe eine LED mit Hilfe der Kabel zwischen Minuspol und PIN 1. Übernimm das Programm.
Es lässt die LED langsam aufleuchten. Ändere es so um, dass die LED schneller oder langsamer angeht.

Aufgabe: Erweitere das Programm, so dass die LED im Wechsel langsam an und langsam aus geht.

Zur Information: Digital->Analog

Der Calliope mini ist ein Computer, der digital arbeitet. Das heißt, er kennt nur die beiden Werte 0 und 1 oder als Spannung 0 V und 3,3 V. Wie kann er dann an einem Pin andere Spannungen ausgeben?
Kann er nicht!
Die scheinbar anderen Spannungen erreicht er, in dem er ganz schnell zwischen den beiden Spannungen 0 V und 3,3 V hin- und herschaltet. Je länger dabei der 3,3 V-Anteil ist, um so größer ist der Mittelwert der von einen Widerstand "gespürten" Spannung.
Eigentlich wird z.B. die LED nur ganz schnell hintereinander ein- und ausgeschaltet. Je länger die Einschaltzeit ist, um so heller erscheint die LED.
Das Verfahren heißt Pulsweitenmodulation (PWM).

Im Video ist am Pin 1 ein Oszilloskop und eine gelbe LED angeschlossen. Je breiter die Rechtecke auf dem Oszilloskop werden, um so heller wird die LED.

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